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Calisthenics-Übungen als PDF: zwölf Übungen und zwei Ganzkörperpläne

Oktober 9, 2026 by Peter

Die Bilder des Beitrags sind mit KI generiert.

Mit Calisthenics trainierst du Kraft und Körperkontrolle überwiegend mit dem eigenen Körpergewicht. Dafür musst du weder einen Klimmzug beherrschen noch mit anspruchsvollen Kunststücken beginnen. Kniebeugen, erhöhte Liegestütze und einfache Rumpfübungen bieten einen gut anpassbaren Einstieg. Entscheidend ist, dass die gewählte Variante zu deinem aktuellen Leistungsstand passt.

Die PDF „Calisthenics-Übungen: Ganzkörpertraining mit dem eigenen Körpergewicht“ enthält zwölf erklärte Übungen, jeweils mit Trainingsumfang sowie leichteren und schwereren Varianten. Dazu kommen ein Aufwärmprogramm, zwei Trainingspläne und Hinweise zur Steigerung. Hier findest du konkrete Beispiele daraus und erfährst, wie du die Sammlung für dein Training nutzt.

Direkt zur PDF: calisthenics übungen pdf.

calisthenics übungen

1. Welche Calisthenics-Übungen die PDF abdeckt

Die Sammlung verbindet Beintraining, Drück- und Zugbewegungen sowie Rumpfstabilität. Das ist wichtig, weil ein Ganzkörpertraining nicht allein aus Liegestützen und Bauchübungen bestehen sollte. Die Übungen sind einzeln beschrieben; du musst aber nicht alle zwölf in einer Einheit absolvieren. Die beiden vorhandenen Trainingspläne treffen bereits eine passende Auswahl.

Für Bodenübungen reicht eine rutschfeste Fläche. Rudern und Klimmzüge benötigen dagegen sicher befestigte, ausreichend belastbare Geräte. Calisthenics bedeutet deshalb nicht grundsätzlich Training ohne Ausrüstung. Gerade für ein ausgewogenes Rückentraining ist eine geeignete Zugmöglichkeit sinnvoll.

  • Beine und Gesäß: Kniebeuge, rückwärtiger Ausfallschritt, Hüftheben und Wadenheben.
  • Brust, Schultern und Trizeps: Liegestütz und Pike Push-up.
  • Rücken und Armbeuger: Rudern an Ringen oder niedriger Stange sowie Klimmzug beziehungsweise unterstützter Klimmzug.
  • Rumpfkontrolle: Unterarmstütz, Seitstütz, Dead Bug und Bird Dog.

2. Mit Aufwärmen und Kraftreserve passend einsteigen

Plane vor jeder Einheit fünf bis acht Minuten zum Aufwärmen ein. Das Programm der PDF beginnt mit lockerem Marschieren und führt über Schulterkreise und sanfte Gewichtsverlagerungen im Vierfüßlerstand zu Kniebeugen, kleinen rückwärtigen Ausfallschritten, leichten Liegestützen und Hüftheben. Es soll dich vorbereiten, nicht bereits erschöpfen.

Ein zentraler Hinweis lautet: „Wähle jede Übungsvariante so, dass du am Ende eines Satzes noch ungefähr zwei saubere Wiederholungen schaffen könntest.“ Ein Satz ist ein zusammenhängender Übungsdurchgang. Wenn beispielsweise acht erhöhte Liegestütze kontrolliert gelingen und noch etwa zwei möglich wären, ist die Belastung passend gewählt.

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Bei den meisten Übungen sind 60 bis 90 Sekunden Satzpause vorgesehen. Anspruchsvolle Klimmzüge oder schwere Varianten können längere Pausen erfordern. Atme während der Bewegung weiter und beende den Satz, wenn du nur noch mit Schwung oder deutlichen Ausweichbewegungen fortfahren könntest.

Die Angaben richten sich an grundsätzlich gesunde Erwachsene. Stechender Schmerz, Schwindel oder plötzliches Unwohlsein sind Abbruchsignale. Anhaltende Gelenkbeschwerden sollten fachlich abgeklärt werden. Prüfe außerdem vor Zugübungen Befestigung, Belastbarkeit und freien Bewegungsraum; improvisierte Möbelgriffe sind keine sichere Alternative.

3. Kniebeugen, Liegestütze und Rudern konkret ausführen

Drei Übungen zeigen besonders gut, wie sich das Training an unterschiedliche Voraussetzungen anpassen lässt. Beginne jeweils mit einer Variante, deren Bewegungsweg du kontrollieren kannst. Mehr Tiefe oder ein schwererer Winkel sind erst dann sinnvoll, wenn die Ausführung stabil bleibt.

Kniebeuge: Stelle dich etwa hüft- bis schulterbreit hin. Beuge Hüfte und Knie, während die Füße vollständig belastet bleiben. Die Knie folgen der Richtung der Fußspitzen und dürfen bei angenehmer, kontrollierter Bewegung über die Zehen hinausreichen. Drücke dich gleichmäßig wieder hoch. Die Sammlung empfiehlt zwei bis drei Sätze mit acht bis fünfzehn Wiederholungen. Leichter wird die Bewegung mit einer hohen, gegen Verrutschen gesicherten Sitzfläche.

Liegestütz: Stütze die Hände ungefähr schulterbreit oder etwas breiter auf. Senke den Brustkorb zwischen die Hände und führe die Ellenbogen schräg nach hinten. Kopf, Becken und Beine bleiben möglichst in einer Linie. Für den Einstieg erhöhst du die Hände auf einer stabilen, belastbaren Fläche. Vorgesehen sind zwei bis drei Sätze mit fünf bis zwölf Wiederholungen.

Rudern: Greife sichere Ringe oder eine geeignete niedrige Stange und lehne dich mit gestreckten Armen zurück. Ziehe den Brustkorb zu den Griffen und senke dich langsam wieder ab. Je aufrechter dein Körper steht, desto leichter wird die Übung. Der angegebene Umfang liegt bei zwei bis drei Sätzen mit sechs bis zwölf Wiederholungen. Liegestütze ersetzen diese Zugbewegung nicht.

4. Rumpfspannung lernen und anspruchsvollere Übungen vorbereiten

Beim Rumpftraining geht es nicht darum, möglichst lange durchzuhalten. Die PDF formuliert zum Unterarmstütz: „Kurze, stabile Durchgänge sind für den Einstieg hilfreicher als minutenlanges Durchhalten mit nachlassender Haltung.“ Vorgesehen sind zwei bis drei Durchgänge von 15 bis 35 Sekunden. Bleiben die Knie am Boden, wird die Übung leichter.

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Eine dynamische Alternative ist der Dead Bug. Lege dich auf den Rücken, hebe die gebeugten Beine und strecke die Arme zur Decke. Führe einen Arm nach hinten und das gegenüberliegende Bein nach vorn. Kehre zurück, bevor der Rücken deutlich ausweicht. Zwei bis drei Sätze mit fünf bis acht Wiederholungen pro Seite sind vorgesehen. Leichter sind einzelne Fersentipps bei ruhig gehaltenen Armen.

Für zusätzliche Schulterkraft enthält die Sammlung den Pike Push-up: Aus einer umgekehrten V-Position senkst du den Kopf kontrolliert schräg nach vorn unten, ohne ihn zu belasten. Beginne mit kleinem Bewegungsumfang. Klimmzüge lassen sich zunächst mit Fußunterstützung an einer geeigneten niedrigen Stange üben. Freie Wiederholungen sind keine Einstiegsvoraussetzung; Rudern bleibt eine sinnvolle Basis.

Die PDF könnt ihr hier öffnen: calisthenics übungen pdf.

5. So sehen die beiden vorhandenen Trainingspläne aus

Trainingsplan A ist für den Ganzkörper-Einstieg gedacht: zwei nicht aufeinanderfolgende Trainingstage pro Woche, jeweils ungefähr 30 bis 40 Minuten einschließlich Aufwärmen. In der ersten Woche genügt bei Bedarf ein Arbeitssatz je Übung. Anschließend gelten die folgenden zwei Sätze beziehungsweise Durchgänge. Absolviere eine Übung mit ihren Pausen vollständig, bevor du wechselst.

  • Kniebeuge: zweimal acht bis zwölf Wiederholungen.
  • Liegestütz mit passend erhöhten Händen: zweimal sechs bis zehn Wiederholungen.
  • Rudern: zweimal sechs bis zehn Wiederholungen.
  • Hüftheben: zweimal zehn bis fünfzehn Wiederholungen.
  • Dead Bug: zweimal fünf bis acht Wiederholungen pro Seite.
  • Seitstütz auf den Knien: zweimal zehn bis zwanzig Sekunden pro Seite.
  • Optional Wadenheben: zweimal zwölf bis fünfzehn Wiederholungen.

6. Mit Plan B und kleinen Steigerungen weitertrainieren

Trainingsplan B richtet sich an Personen, die die Grundlagen kontrolliert beherrschen und den Einstiegsumfang gut vertragen. Er umfasst zwei abwechselnde Einheiten: Einheit A kombiniert Klimmzüge, langsam abgesenkte Kniebeugen, Liegestütze, Hüftheben und Seitstütz. Einheit B enthält Rudern, rückwärtige Ausfallschritte, Pike Push-ups, optional leichte Liegestütze, Unterarmstütz und Bird Dog.

Starte auch hier mit zwei Trainingstagen wöchentlich. Bei guter Erholung sind drei nicht aufeinanderfolgende Tage möglich, abwechselnd A–B–A und in der Folgewoche B–A–B. Pro Einheit sind etwa 40 bis 55 Minuten vorgesehen. Der optionale Liegestütz entfällt, wenn Schultern oder Arme nach den Pike Push-ups deutlich ermüdet sind.

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Für Fortschritte erhöhst du zunächst die Wiederholungen innerhalb des angegebenen Bereichs. Ein Beispiel aus der Sammlung: Gelingen erhöhte Liegestütze zweimal zehnmal sauber mit ungefähr zwei Wiederholungen Reserve, bestätigst du das in einer zweiten Einheit. Danach kannst du eine niedrigere Handauflage wählen und wieder mit sechs Wiederholungen beginnen.

Verändere jeweils nur eine wesentliche Größe, etwa Wiederholungen, Satzanzahl, Hebel oder Tempo. Notiere Datum, Variante, Wiederholungen und Bewegungskontrolle. Ein hilfreicher Eintrag lautet: „Liegestütz an hoher Auflage, zweimal acht Wiederholungen, Körperlinie stabil, etwa zwei Wiederholungen Reserve.“ So vergleichst du tatsächlich ähnliche Leistungen, statt nur Wiederholungen zu zählen.

Fazit

Die Calisthenics-Übungen als PDF bieten eine konkrete Grundlage für ein anpassbares Ganzkörpertraining. Wähle zunächst kontrollierbare Varianten und nutze den Einstiegsplan, statt alle Übungen gleichzeitig unterzubringen. Regelmäßiges Training, eine sichere Zugmöglichkeit und kleine, nachvollziehbare Steigerungen sind wichtiger als möglichst anspruchsvolle Bewegungen.

Zum Öffnen und Speichern: calisthenics übungen pdf.

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