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Wann heißt es is playing, wann are playing und wann einfach plays? Mit den passenden Aufgaben wird das Present Progressive schnell übersichtlicher. Die PDF „Present Progressive: Übungen mit Lösungen“ führt dich von einfachen Lückensätzen über Fragen und Verneinungen bis zu eigenen kurzen Texten. Sie richtet sich an Lernende auf dem Niveau A1 bis A2 und behandelt auch die Unterscheidung zum Simple Present.
Hier bekommst du einen Überblick über die vorhandenen Übungen und kannst ausgewählte Aufgaben direkt ausprobieren. Zu den Beispielen findest du Lösungen mit kurzen Erklärungen. Für das selbstständige Lernen gilt: Bearbeite eine Aufgabe zunächst ohne Hilfe und vergleiche erst danach. So erkennst du besser, welche Regeln bereits sitzen.
Direkt zur PDF: present progressive übungen pdf.

1. Die Grundlage: am, is oder are plus -ing
Das Present Progressive, auch Present Continuous genannt, beschreibt häufig etwas, das gerade geschieht. „Mia is reading a book.“ bedeutet: Mia liest gerade ein Buch. Die Zeitform besteht aus zwei Teilen: einer passenden Form von be und dem Hauptverb mit der Endung -ing. Nur „Mia reading“ wäre deshalb kein vollständiger Satz.
Der Kurzüberblick in der PDF erklärt neben der Bildung auch die Verwendung. Wörter wie now, at the moment, Look! oder Listen! können auf eine laufende Handlung hinweisen. Sie sind aber keine automatische Entscheidungshilfe: Entscheidend bleibt, was der Satz ausdrückt. Auch vorübergehende Situationen sind möglich, etwa „We are staying with our aunt this week.“
In Übung A ergänzt du in zehn Sätzen am, is oder are. Probiere diese drei Originalaufgaben aus und achte jeweils zuerst auf das Subjekt.
- A1: I ______ looking for my English notebook.
- A8: Ben and I ______ making sandwiches for lunch.
- A9: Listen! Someone ______ singing in the next room.
2. Von der richtigen -ing-Form zum vollständigen Satz
Die Lösungen der drei Einstiegsaufgaben lauten am, are und is. Bei I steht am; Ben and I entspricht we und verlangt are. Someone bezeichnet eine einzelne, nicht näher bestimmte Person und steht deshalb mit is. Diese Zuordnung brauchst du anschließend in fast allen weiteren Aufgaben.
Übung B trainiert zwölf -ing-Formen. Dabei geht es nicht nur um das Anhängen einer Endung: Ein stummes Schluss-e entfällt meist, manche Endkonsonanten werden verdoppelt, und bei Verben auf -ie ändert sich die Schreibweise. Bilde zunächst selbst die Formen zu make, swim, study und lie.
Die Lösungen sind making, swimming, studying und lying. Bei make entfällt das e, bei swim wird das m verdoppelt. Das y in study bleibt dagegen erhalten. Bei lie wird -ie durch -y ersetzt, bevor -ing hinzukommt. Die PDF enthält außerdem see → seeing: Hier bleiben beide e stehen.
Danach verbindest du die einzelnen Regeln zu ganzen Aussagen. In Übung C lautet eine Aufgabe „Dad / make / dinner in the kitchen.“ Daraus wird „Dad is making dinner in the kitchen.“ Zu Dad gehört is, und make wird zu making. Die zehn Aufgaben dieses Abschnitts helfen dir, Hilfsverb und Hauptverb gemeinsam zu üben.
Als Ergänzung zu Übung B schreibst du zu vier selbst gewählten Verben vollständige Sätze. Dadurch prüfst du, ob du eine korrekt gebildete -ing-Form auch im Satz verwenden kannst.
3. Verneinungen, Fragen und Kurzantworten sicher bilden
Für Verneinungen setzt du not hinter am, is oder are. Du brauchst dafür weder don’t noch doesn’t. Übung D enthält acht Aussagen, die du verneinen sollst. Aus „Sophie is wearing her new red shoes.“ wird beispielsweise „Sophie isn’t wearing her new red shoes.“ Die Langform is not ist ebenfalls richtig.
Bei Entscheidungsfragen wandert die Form von be vor das Subjekt. Übung E beginnt mit sechs solchen Umformungen und ergänzt vier Kurzantworten. Versuche es mit „Lucy is taking photos of the old bridge.“ Die passende Frage lautet: „Is Lucy taking photos of the old bridge?“
Kurzantworten greifen das Hilfsverb auf und ersetzen Namen oder Nomen durch passende Pronomen. Auf „Is your brother playing the guitar?“ antwortest du zustimmend mit „Yes, he is.“ Bei einer positiven Kurzantwort wird das abschließende Hilfsverb nicht verkürzt: „Yes, he’s.“ ist hier nicht korrekt.
Übung F ergänzt sechs Fragen mit Fragewörtern. Die Reihenfolge lautet meist: Fragewort, Form von be, Subjekt, -ing-Form. Zur Antwort „The boys are playing in the garden.“ passt die Ortsfrage „Where are the boys playing?“ Eine weitere Aufgabe ergibt „Who is Emma talking to?“ Das to bleibt in dieser alltagssprachlichen Form am Satzende.
4. Im Parktext mehrere Regeln gleichzeitig anwenden
Nach den einzelnen Satzmustern folgt in Übung G ein zusammenhängender Lückentext über einen Nachmittag im Park. Seine zwölf Aufgaben verbinden Aussagen, Verneinungen und eine Frage. Trage immer die gesamte Verbgruppe ein, nicht nur das Verb mit -ing.
Ein kurzer Auszug lautet: „The sun ______ (shine)“ und „Two children ______ (ride) their bikes along the path.“ Die Lösungen sind is shining und are riding. Du musst also sowohl das Subjekt prüfen als auch die Schreibweise beachten: Bei shine und ride entfällt jeweils das Schluss-e.
Später steht „We ______ (have) a picnic under a tree.“ Richtig ist are having. Have beschreibt hier eine Tätigkeit, nämlich ein Picknick machen. Das unterscheidet sich von have im Sinn von besitzen, etwa in „We have a dog.“ Der Lösungsteil erklärt diese Besonderheit ausdrücklich.
Lies den ausgefüllten Text anschließend als Ganzes. Dadurch fällt eher auf, ob eine Form von be fehlt oder ob du bei einem neuen Subjekt versehentlich die vorherige Form übernommen hast.
Die PDF könnt ihr hier öffnen: present progressive übungen pdf.
5. Present Progressive oder Simple Present? Die Bedeutung entscheidet
Übung H stellt beide Zeitformen in zwölf Aufgaben gegenüber. Das Simple Present beschreibt unter anderem Gewohnheiten und Zustände. Das Present Progressive zeigt dagegen häufig eine laufende Handlung oder eine vorübergehende Situation. Besonders anschaulich sind Sätze, in denen Alltag und aktuelle Ausnahme direkt nebeneinanderstehen.
Probiere H1: „Mia usually ______ (walk) to school, but today she ______ (take) the bus.“ Die Lösung lautet: „Mia usually walks to school, but today she is taking the bus.“ Walks beschreibt den üblichen Schulweg; is taking zeigt die heutige Abweichung.
Nicht jedes Geschehen mit Gegenwartsbezug verlangt die Verlaufsform. In „I ______ (know) the answer to your question.“ heißt es „I know the answer to your question.“ Know beschreibt hier einen Zustand. Ebenso steht like bei einer gewöhnlichen Vorliebe normalerweise im Simple Present.
Übung I vertieft solche Unterschiede durch zehn fehlerhafte Sätze. Aus „I am knowing your brother.“ wird „I know your brother.“ Andere Aufgaben betreffen die Bildung: „They waiting for the school bus.“ muss „They are waiting for the school bus.“ heißen. Benenne beim Korrigieren die jeweilige Regel, damit du nicht nur eine Lösung abschreibst.
6. Übersetzen, eigene Texte schreiben und Lösungen vergleichen
In Übung J übersetzt du zehn deutsche Sätze ins Englische. Ein Beispiel ist „Wartest du auf deine Schwester?“ Die Musterlösung lautet „Are you waiting for your sister?“ Hier trainierst du neben der Fragestellung auch die Wendung wait for. „Gerade“ muss nicht immer zusätzlich als now erscheinen, weil die Zeitform die laufende Handlung bereits ausdrückt.
Übung K führt zum freien Schreiben: Du beschreibst eine Klassenzimmerszene in sechs Sätzen, formulierst einen Telefondialog mit mindestens sechs Gesprächsbeiträgen und schreibst vier Satzpaare zu Gewohnheiten und aktuellen Ausnahmen. Die Aufgaben geben dafür konkrete Situationen vor.
Ein Auszug aus der Klassenzimmer-Musterlösung lautet: „The teacher is writing on the board. Two children are reading.“ Beim Telefondialog fragt Alex: „What are you doing?“ Sam antwortet: „I’m studying English.“ Solche Beispiele zeigen, wie die zuvor einzeln geübten Formen in kurzen Texten zusammenwirken.
Die PDF enthält Lösungen zu allen Aufgabenbereichen A bis K sowie Erklärungen zu wichtigen Besonderheiten. Vergleiche bei freien Antworten nicht jedes Wort, sondern Satzbau und Bedeutung: Passt am, is oder are zum Subjekt? Ist die -ing-Form richtig geschrieben? Steht bei Fragen das Hilfsverb an der richtigen Stelle? Deine Formulierung darf von der Musterlösung abweichen, solange sie die Aufgabe sprachlich korrekt erfüllt.
Fazit
Die Present-Progressive-Übungen führen von der Grundform bis zur eigenen Anwendung. Wenn du noch unsicher bist, beginne mit A bis C. Für die Unterscheidung der Zeitformen eignen sich besonders H und I. Mit den Übersetzungen und Schreibaufgaben prüfst du schließlich, ob du das Gelernte auch ohne vorgegebenes Satzmuster einsetzen kannst.
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